Wittingen

Städtebauförderung


Teile der Wittinger Innenstadt wurden 2018 in die Städtebauförderung, Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen. Hierfür wurden unter Beteiligung der Bürger/Innen das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept der Stadt Wittingen aufgestellt sowie die vorbereitenden Untersuchungen in der Wittinger Innenstadt durchgeführt.

Derzeit bereitet die Stadt Wittingen die förmliche Ausweisung des Sanierungsgebietes „Innenstadt Wittingen“ vor. Das weitere Verfahren sieht zunächst die Durchführung der weiteren Vorbereitung (u. a. Erstellung Gestaltungssatzung), die umfassende Sanierung der Junkerstraße und die Schaffung der Voraussetzungen zur Beantragung von Fördermitteln für Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an privaten (stadtbildprägenden) Gebäuden und Innen-/Hinterhöfen vor.
 
Eine Förderung von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen gemäß 5.3.3.1 Städtebauförderungsrichtlinie (R-StBauF) wird nur an/in reinen Wohngebäuden möglich sein, wenn das Gebäude vom Amt für regionale Landesentwicklung, Braunschweig und dem Nds. Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz als stadtbildprägend anerkannt wurde. Sie erfahren bei der Stadt Wittingen, Amt für Wirtschaft, Sport und Kultur, Frau Puskeiler (Tel.: 05831/26143; s.puskeiler@wittingen.eu) ob Ihr Gebäude als stadtbildprägend anerkannt wurde. Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen (gemäß 5.3.3.1 R-StBauF) zum Erhalt bestehender Gewerbeflächen bzw. für die Nachnutzung leerstehender Gewerbeflächen sind auch an nicht stadtbildprägenden Gebäuden grundsätzlich möglich.

Über das weitere Verfahren und die Möglichkeit, für private Eigentümer Fördermittel aus der Städtebauförderung zu erhalten, wird die Stadt Wittingen die betroffenen Grundstückseigentümer zu gegebener Zeit informieren.
 



Im September 2016 hat das Büro Ackers Partner Städtebau, Braunschweig im Auftrag der Stadt Wittingen mit der Durchführung von vorbereitenden Untersuchungen in der Innenstadt Wittingen und dem innerörtlichen Versorgungsbereich Knesebeck sowie der Erarbeitung eines integrierten gesamtstädtischen Entwicklungskonzeptes begonnen. Mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, u. a. in den durchgeführten Lokalen Werkstätten, wurde das Konzept erarbeitet und die Untersuchungen durchgeführt.

Der Rat der Stadt Wittingen hat sich in seiner Sitzung am 29.05.2017 mit dem ISEK und den Ergebnisberichten befasst und allen dreien zugestimmt. Für den Bereich der durchgeführten vorbereitenden Untersuchungen in Wittingen wurde fristgerecht zum 01.06.2017 ein Antrag auf Aufnahme in die Städtebauförderung, Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ gestellt. Für Knesebeck sowie die Ortschaften Wunderbüttel, Eutzen, Hagen-Mahnburg und Vorhop-Transvaal soll ein Antrag auf Aufnahme in das „Dorfentwicklungsprogramm“ gestellt werden.

Nachfolgend finden Sie die Präsentationen und Ergebnisvermerke der Auftaktveranstaltung sowie der ersten und zweiten Lokalen Werkstätten in Knesebeck und Wittingen. Ebenfalls können Sie das erarbeitete ISEK und die Ergebnisberichte der vorbereitenden Untersuchungen einsehen.
 

Ergebnisvermerke und Präsentationen: